Welcome to the Science Fair

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Heute machten wir uns wieder bei angenehm schwülen 35°C auf den Weg zum Frühstück. Wir erweiterten unser kontinentales Frühstück neben den Croissants um Rührei und Pancakes. Sehr lecker und ein kleiner Gruß an die Heimat. Ansonsten essen wir sehr landestypisch und probieren ganz im Sinne von Jugend forscht alle möglichen Unbekannten aus.

Da der eigentliche Programmpunkt des heutigen Tages aufgrund des Taifuns abgesagt wurde, entschieden wir uns spontan für den Sorakuen Park, eine kleine Oase in Mitten der Großstadt, geschmückt mit vielen alten japanischen Pflanzen und wunderschönen Bauwerken. Beispielsweise konnten wir den Sagobaum-Garten bewundern, ein 300 Jahre altes Palmen-Meer. Diese wurden ursprünglich aus Kagoshima importiert. Allerdings wird dieses Alter noch überboten, vom eindrucksvollen Kampferbaum, welcher 1567 von Araki Murashige gepflanzt wurde, um Unheil zu abzuwenden. Bis heute kommt er dieser Aufgabe nach. Natürlich darf einem japanischen Garten ein Teich mit unzähligen Kois aller Farben von rot bis gold nicht fehlen. Besonders war auch der extreme Kontrast zwischen der grünen Oase der Stille und der dahinter sich auftürmenden, fast bedrohlich wirkenden Skyline aus grauem Beton. Im Garten selbst konnten man noch eines der wenigen alten Gebäude der Stadt bewundern. Hierbei handelt es sich um das Wohnhaus des britischen Geschäftsmannes Hassam und ein Pferdestall von Kenkichi Kodera.

Danach hieß es Abschied nehmen von Yamagutchi San. Wir hoffen, wir konnten ihr mit unserem Abschiedsgeschenk eine Freude bereiten, da sie uns in den letzten beiden Tagen auf sehr nette Art ihr Kobe näher gebracht hat. Zugleich überreichte auch sie jedem einzelnen von uns ein kleines Präsent zum Andenken an Japan.  In direktem Anschluss  wurde uns eine Dolmetscherin von JST bereitgestellt, die uns sogleich zu einem neuen Hotel geleitete. Nach ein paar Sandwiches als Mittagssnack, fuhren wir schließlich mit der Bahn zur SSH Students Fair. Dort verblieben uns 20 Minuten, um alles für die folgenden zwei Messetage aufzubauen; sprich Plakate anbringen und Geschenke auf den Tischen ausbreiten. Weiter ging es mit einem kurzen Briefing für die anstehende Students Fair. Nach und nach trafen die noch fehlenden Delegationen, wie zum Beispiel die aus China oder Indien ein. Diese saßen zuvor aufgrund des Taifuns für viele Stunden an verschiedenen Flughäfen fest. Umso schöner war es als es dann endlich los ging und wir direkt mit den anderen Teilnehmern aus aller Welt Kontakt knüpfen konnten. Wir genossen die spannenden Gespräche. Danach gab es ein Dinner, bei dem sich die verschiedenen Länder näher kennenlernen konnten. Mit japanischen Schüler freundeten wir uns ebenfalls an, indem sie uns in die Kunst des Origamis einweihten. Wir waren überrascht, dass das englische Sprachniveau hier nicht mit dem europäischen Schulstandard zu vergleichen ist.

Nach dem offiziellen Teil machten wir uns auf den Weg zu unserem Hotel, wobei wir uns in einem 100 Yen Shop noch ein wenig austoben konnten und in einen kleinen Kaufrausch japanischer Souvenirs gerieten.

Jetzt freuen wir uns bereits auf die Science Fair, von der Ihr Morgen mehr erfahren werdet.

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