Grandioser letzter Tag im schönen Kyoto

Nach einem sehr gemütlichen Frühstück in unserem „Tieftisch-Gemeinschaftszimmer“ begann der letzte Tag unserer Reise. Die erste Nacht in der neuen Jugendherberge war dank der großen Betten und der tollen Atmosphäre so erholsam, dass wir uns ausgeschlafen und top fit auf dem Weg zum Sanjusangen-do(-Tempel) machten. Dort erwarteten uns 1001 schwarz-goldene Holzstatuen, welche bereits mehrere 100 Jahre alt sind und beeindruckend in dem Tempel zur schau gestellt werden (die man leider nicht fotografieren darf).

Durch Frau Yamashita, unsere kyototanische Dolmetscherin, haben wir einige Insiderdetails, wie diese über die Stadt und den Tempel bekommen.

Dass Lotusblätter interessante Eigenschaften haben, war Uns allen bekannt. Aber, dass diese auch perfekte Fotomodelle für Calpis-Wassershows sind, haben wir ausgiebig bewundert, bis wir dann schließlich das: „DO NOT TOUCH“ Schild entdeckt hatten.

DSC02020 (2500x1404)

Kein Schild zu sehen…

Dafür bekamen wir dann aber auch unsere Schläge, natürlich nur für die gute Durchblutung des Rückens beim Zazen in einem buddhistischen Tempel. Zazen ist eine alte buddhistische Lehre, welche völlige Entspannung durch Meditation herbeiführen sollte. Teilweise kann man dem auch zustimmen, wenn man vernachlässigt, dass man für 15 Minuten in einer nahezu unmöglichen Schneidersitzposition sitzen, den Boden anstarren muss und an nichts denken darf, während man immer wieder aufs neue bis 10 zählt. Gratis dazu gab es auf Wunsch dann eben die Schläge mit einem Holzknüppel, welche anscheinend bei manchen nicht einmal auf Abneigung stießen. Im selben Tempel gab es im Anschluss für uns zuerst eine kleine Süßigkeit und dann den hervorragenden grünen Matcha-Tee.

Ausgeglichen und gestärkt gingen wir im Anschluss durch die Gartenanlage des Tofuku-Tempel, um die letzten Schritte zur Findung unserer inneren Mitte zu gehen.

Das Kontrastprogramm folgte und so wurden schließlich Andenken und kleine Mitbringsel zuerst im Handicraft Center und dann in einer der schönen Einkaufsstraßen Kyotos gefunden und gekauft.

Das Highlight des Tages war aber ein Anderes: Das Essen! Eigentlich könnte man das kommentarlos so stehen und einfach die Bilder für sich sprechen lassen. Der Genuss ist sowieso nicht in Worte zu fassen. Schweigen und genießen war aber an diesem Abend nicht angesagt. Lukas, ein MINT-EC-Alumni war wieder zu Gast und hat den jüngeren unter uns einige interessante Tipps und Tricks für die Zukunft gegeben.

Außerdem gab es natürlich wie so oft wieder mal was zu lachen. Alles in allem ein wundervoller Tag und toller Abschluss für die gesamte spannende Woche!

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