Monat: Juni 2018

Vorstellung der Delegation 2018: Georg-Cantor-Gymnasium Halle/Saale

2018_Georg-Cantor-Halle

Lehrerin Beate Enzian, Lena Kalkofen und Karoline Schuster (von links) vom Georg-Cantor-Gymnasium Halle/Saale.

Wir kommen aus Halle, der Geburtsstadt von Georg Friedrich Händel. Die Stadt an der Saale hat einen schönen Altstadtkern, viele Parkanlagen, Burgen und Türme.

Unsere Schule, das Georg-Cantor-Gymnasium Halle, ist eine Ganztagsschule mit mathematisch-naturwissenschaftlich-technischem Schwerpunkt, Netzwerk für Begabtenförderung des Landes Sachsen-Anhalt und Mitglied im nationalen Excellence-Netzwerk von Schulen (MINT-EC) und auch Vergabestelle des MINT-EC-Zertifikats. Unsere Schule ist Primegymnasium der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Partnerschule der Hochschulen Merseburg und Anhalt. Die Kooperation mit wissenschaftlichen Instituten (Fraunhofer IMWS, Max-Planck-Institut, Leibniz-Institut u.a.) unterstützt unsere Arbeit bei der Förderung naturwissenschaftlicher Talente. Seit vielen Jahren beteiligen sich unsere Schülerinnen und Schüler an einer Vielzahl von mathematisch-naturwissenschaftlichen Wettbewerben und „Jugend forscht“ sehr erfolgreich.

… und nun zu uns:

Wir sind Karoline Schuster und Lena Kalkofen. Wir sind beide 17 Jahre alt und gehen bald in die 12. Klasse des Georg-Cantor-Gymnasiums. Seit vielen Jahren ist Tanzen unser Hobby. Gemeinsam haben wir zum ersten Mal eine Jugend-forscht-Arbeit in der Physik zum Thema: „Untersuchung von Verstaubungsprozessen auf Glasoberflächen“  entwickelt. Dabei haben wir zusammen mit dem Fraunhofer CSP gearbeitet und getestet wie hoch der Wirkungsgradverlust von Solarzellen bei Verstaubung wirklich ist und die Homogenität und Reproduzierbarkeit unseres Teststandes überprüft. Mit dieser Arbeit haben wir es bis in den Bundeswettbewerb geschafft und dürfen nun gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Enzian nach Japan fliegen. Darüber freuen wir uns natürlich riesig.

Beate Enzian ist Lehrerin für Mathematik und Geographie. Auch ist sie seit vielen Jahren vom Jugend-forscht-Virus infiziert und betreut Schülerinnen und Schüler bei ihren Projekten. Studiert hat Frau Enzian in Dresden und ist seit 1990 am Cantorgymnasium Lehrerin. Ihr großes Interesse gilt der Geologie, insbesondere den Steinen. Aber auch andere Lebenskulturen zu erkunden findet sie spannend und reist sehr viel, wobei sie den asiatischen Kulturerdteil noch nicht erkundet hat… und freut sich nun auf Japan und auf die vielen spannenden Begegnungen.

Besonders gespannt sind wir, Schülerinnen und Schüler aus so vielen unterschiedlichen Nationen zu treffen und sind schon ganz neugierig auf ihre Projekte. Bei der Sightseeing-Tour sind wir voller Vorfreude auf die Teezeremonie und die Zen-Meditation, denn da können wir wirklich die Kultur kennenlernen.

Mission Titelverteidigung: Deutsche Delegation bei japanischer Super Science Highschool Students Fair 2018 dabei

Eine große Ehre wird einer deutschen Delegation zuteil: Sie darf nach Japan reisen und dort ihre Jugend-forscht-Bundeswettbewerbs-Projekte präsentieren! Aber der Reihe nach: Zum nunmehr siebten Mal in Folge erging nach Deutschland eine Einladung aus und nach Japan, um an der dortigen Super Science Highschool Students Fair (SSF) teilzunehmen. Über den Kontakt zum Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (jdzb) ergeht diese Einladung seit Beginn an MINT-EC als dem deutschen Excellence-Schulnetzwerk. Die SSF ist in etwa mit dem Bundeswettbewerb Jugend forscht (JuFo) vergleichbar. Die deutsche Gruppe rekrutiert sich aus Schülerinnen und Schülern von MINT-EC-Schulen und ihren Lehrkräften, die mit ihren Projekten im JuFo-Bundeswettbewerb standen. Dazu weiter unten mehr.
Auch im Jahr 2018 wird somit eine MINT-EC-Jugend-forscht-Delegation nach Japan reisen und auf Schülerinnen und Schüler exzellenter japanischer MINT-Gymnasien und Delegationen aus anderen Ländern der Welt treffen und über 200 naturwissenschaftlichen Projekte kennenlernen. Und natürlich ihre eigenen zeigen.
Die Science Fair findet in Kobe vom 07. bis 10. August statt. Neben einem ausgefüllten Fair-Programm, wird es für die deutsche Delegation vorher und nachher ein Kulturprogramm in Japan geben.
In den letzten vier Jahren gewann immer eines der deutschen Projekte den Publikumspreis bei der SSF, daher dürfen sich die aktuellen Schülerinnen und Schüler der „Mission Titelverteidigung“ (ganz wie im Fußball) widmen.

Am 18. Juni traf die Gruppe erstmals zusammen, dabei entstand obiges Foto. Zum Vorbereitungstreffen hatte Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender von MINT-EC (auf dem Foto: hintere Reihe, rechts), ins Haus Gesamtmetall geladen. Dort gaben Organisatorinnen Tatjana Wonneberg (auf dem Foto: hintere Reihe, links) und Sabrina Waegerle (auf dem Foto: hintere Reihe, 2. von rechts) vom Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (jdzb) wichtige Informationen zur Organisation und zum Ablauf der Reise, zur japanischen Kultur und den dortigen Verhaltensweisen. Zudem lernte die Gruppe Johannes Brattke, Veranstaltungsleiter bei MINT-EC, kennen, der als Delegationsleiter die Reise begleitet (auf dem Foto: vordere Reihe, links).

Die Delegation setzt sich zusammen aus:
Marten Erdmann, Benjamin Pichagon Mühl und Lehrer Carsten Stoeter vom Archenhold-Gymnasium in Berlin,
Karoline Schuster, Lena Kalkofen und Lehrerin Beate Enzian vom Georg-Cantor-Gymnasium in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt),
Tim-Lorenz Depping, Lilian Jasmina Rieke und Lehrer Andreas Bauer vom Gymnasium Papenburg in Papenburg (Niedersachsen),
sowie Delegationsleiter Johannes Brattke von MINT-EC.
Die Delegation und ihre Projekte werden in den kommenden Wochen auf diesem Blog vorgestellt.

Während der Reise wird neben diesem täglich gepflegten Blog zudem auf der MINT-EC-Facebook-Seite tagesaktuelle Postings geben: facebook.com/MINTECnetzwerk
Und auch Super-Maskottchen SieFelix-san wird erneut nach Japan mitreisen und fleißig posten, hat nämlich eine eigene Facebook-Seite: facebook.com/siefelixsan

Weitere Informationen zur SSF, dem Besuch der Delegationen in den Vorjahren und den Projekten finden sich in der Rubrik Über diesen Blog.

MINT-EC möchte sich bedanken, denn unterstützt und ermöglicht wird der Aufenthalt erst von der Stiftung Jugend forscht, Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB).


Warum gibt es diesen Blog?

Im Jahr 2014 schrieben die mitreisenden Schülerinnen und Schüler aus eigener Motivation heraus einen Blog: https://ssh2014.wordpress.com. Nicht nur bei den Familien, Freundinnen und Freunden und in den Schulen kam dieser gut an. Auch zahlreiche Menschen aus dem Netzwerk und Umfeld von MINT-EC, Jugend forscht, think ING. und dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin verfolgten die zum Teil sehr unterhaltsamen Beiträge und zahlreichen Fotos – wurde doch alles tagesaktuell veröffentlicht. Für Reisen in den Folgejahren wurde daher die Pflege eines Blogs als fester Bestandteil der Reise geplant und seit der Fahrt 2015 gepflegt.

Viel Spaß beim Lesen!