Monat: Juli 2018

Vorstellung der Delegation 2018: SieFelix-san, das Super-Maskottchen

 

Nichts geht ohne diese beiden: Delegationsleiter Johannes Brattke von MINT-EC und (fast noch wichtiger) SieFelix-san, das Super-Maskottchen. SieFelix-san (er/sie/es – ganz egal) ist seit 2014 Bestandteil jeder MINT-EC-Jugend-forscht-Delegationen und reist somit schon zum fünften Mal mit nach Japan. Ihre/seine Mütter sind Elena und Carlotta, die 2014 dafür sorgten, dass SieFelix-san (damals noch als SieFelix) erstmals nach Japan (und seitdem auch in andere Teile der Welt) reiste und dort wie überall der Hingucker war. Natürlich hat die Berühmtheit auch eine eigene Facebook-Seite: facebook.com/siefelixsan, die auch während des kommenden Japan-Aufenthalts täglich gefüttert wird.

Vorstellung der Delegation 2018: Gymnasium Papenburg

2018_Gymnasium-Papenburg

Tim-Lorenz Depping, Lilian Jasmina Rieke und Lehrer Andreas Bauer (von links) vom Gymnasium Papenburg.

Unsere Stadt

Papenburg ist die nördlichste Stadt im Landkreis Emsland. Im Westen grenzt die Stadt in wenigen Kilometern Entfernung an die Niederlande an. Die Nordsee erreicht man nach ca. 35 km. Um ca. 1630 wurde um das „Gut Papenburg“ herum begonnen, die weitläufige Moorlandschaft zu erschließen. Hierzu wurde ein umfangreiches Kanalnetz zur Entwässerung der Moorflächen angelegt. Der Torf wurde mit kleinen Schiffen nach Ostfriesland und Bremen transportiert, auf dem Rückweg beispielsweise Ziegelstein nach Papenburg gebracht. So entwickelte sich nicht nur der Handel gut, es entstanden auch viele Werften, die die Transportschiffe aus Holz bauten. Die einzige Werft die heute noch existiert ist die Meyer Werft, da sie frühzeitig begann, Schiffe aus Stahl zu bauen. Heute ist die Meyer Werft weltbekannt für ihre Kreuzfahrtschiffe, die auf allen Ozeanen der Welt fahren.

Im Norddeutschen Tiefland gelegen ist Papenburg und seine Umgebung toll zum Fahrradfahren geeignet. Neben den regionalen Radwanderwegen verlaufen auch viele Fernradwanderwege durch unsere Stadt und durch die Wiesen, Wälder und Moore unserer Region.

Unsere Schule

Im Jahr 1869 gegründet ist unsere Schule, die Europaschule Gymnasium Papenburg, seit 150 Jahren fester Bestandteil der Bildungskultur in Papenburg. Heute steht unsere Schule für ein breites Angebot in den Bereichen Gesellschaftswissenschaften, Sprachen, künstlerischen und musischen Flächen sowie im MINT-Bereich. Verankert in der Region hat unsere Schule Partnerschaften mit Gymnasium in den Niederlanden, Frankreich und Polen geschlossen, die den europäischen Gedanken mit Leben füllen und vertiefen. Sprachdiplome können in den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch erworben werden. In den vergangenen Jahren hat sich der MINT-Bereich deutlich entwickelt: Ein naturwissenschaftliches Profil für die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe und ein Physik-Schülerlabor sind eingerichtet worden, die Teilnahme an Erasmus+- und eTwinning-Projekten sowie eine außerunterrichtliche Förderung begabter Schülerinnen und Schüler z.B. durch die Teilnahme an Wettbewerben und Projekten sind wichtige Bestandteile des MINT-Angebotes. Unsere Schule ist Teil des MINT-EC-Netzwerkes und kann das MINT-EC-Zertifikat verleihen.

Und das sind wir

Ich heiße Lilian Jasmina Rieke, mag es aber lieber, wenn man mich Lilly nennt. Ich komme aus dem kleinen Dorf Ihrhove, welches zwischen Leer und Papenburg liegt und habe dieses Jahr mein Abi am Gymnasium Papenburg gemacht. Als nächstes werde ich eine Ausbildung zur Mediengestalterin beim Risius-Verlag in Weener machen. Mein größtes Hobby ist das Zeichnen, am liebsten mache ich Skizzen sowohl digital als auch mit Stift und Papier von Personen oder Figuren aus Serien und Filmen, die ich gerne schaue. Meine Zeichnungen teile ich dann auch gerne im Internet, um Feedback zu sammeln. Bei unserem Projekt bin ich demnach für das Interface zuständig. Nicht nur durch mein Hobby bin ich stets neugierig, neue Kulturen und Menschen kennenzulernen und was gibt es dann Besseres, als eine Reise nach Japan?

Ich, Tim-Lorenz Depping, bin 18 Jahre alt und habe dieses Jahr mein Abi mit sportlichem Schwerpunkt am Gymnasium Papenburg gemacht. Ich komme aus Surwold in Niedersachen und wohne seit ca. einem Monat in Berlin, um dort ein Praktikum in einem Unternehmen, welches Apps für Mobilgeräte entwickelt, zu machen. Auf die „Smart Mobile Factory“ bin ich über unser Forschungsprojekt aufmerksam geworden. Zum Wintersemester werde ich ein duales Studium im Bereich Medizininformatik/Informatik beginnen. In meiner Freizeit entwickle ich gerne Anwendungen und Spiele. Zum Ausgleich gehe ich regelmäßig laufen und betreibe zusätzliches Training, um mich fit zu halten. Immer auf der Suche nach neuen Ideen ist Japan ein perfekt gelegenes Reiseziel.

Mein Name ist Andreas Bauer und seit 2006 unterrichte ich am Gymnasium Papenburg die Fächer Biologie und Erdkunde, zudem bin ich Fachbereichsleiter für das Fach Biologie. Über die unterrichtliche Tätigkeit hinaus ist die Förderung begabter Schülerinnen und Schüler ein wesentlicher Aspekt meiner Arbeit. Gemeinsam mit einem Kollegen haben wir den GymPap ScienceClub gegründet, in dessen Rahmen außergewöhnliche MINT-Projekte für ausgewählte Schülerinnen und Schüler angeboten werden. Im GymPap ScienceClub entstand mit Lilly und Tim zusammen die Projektidee der MSHealth-App, die das Ziel hat die Therapie von Multiple-Sklerose Patienten zu unterstützen. Finanziell ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung im Rahmen der Aktion mitMiSsion. Mein Hobby Naturfotografie zieht mich wenn ich Zeit habe in die Natur hinaus und zeigt mir immer wieder deren Schönheit. Es versteht sich von selbst, dass Japan für einen Erdkunde- und Biologielehrer ein unglaublich interessantes Reiseziel ist, von dem ich bestimmt viele Anregungen für den Unterricht mit nach Hause nehmen kann.

Vorstellung der Delegation 2018: Archenhold-Gymnasium Berlin

2018_Archenhold-Gymnasium

Marten Erdmann, Benjamin Pichagon Mühl und Lehrer Carsten Stoeter (von links) vom Archenhold-Gymnasium Berlin.

Wir sind Marten Erdmann und Benjamin Pichagon Mühl und wir gehen momentan in die 10. Klasse des Archenhold-Gymnasiums im wunderschönen Berlin. Zusammen haben wir dieses Jahr das erfolgreiche Jugend-forscht-Projekt „Grün durch Infrarot“ ins Leben gerufen, welches wir in diesem Sommer auf der Super Science Highschool Students Fair in Kobe (Japan) vorstellen dürfen.

Ich bin Benjamin Pichagon Mühl. In meiner Freizeit treibe ich viel Sport. Bis vor drei Jahren habe ich Taekwondo gemacht und war 2012 Berliner Einzelmeister. Inzwischen habe ich den Kampfsport gegen ein Ruderboot getauscht und verbringe einen Teil meiner Freizeit auf dem Wasser. Neben dem Sport mache ich auch gerne Musik. Mit sechs Jahren habe ich angefangen Klavier zu spielen und mit zehn Jahren begann ich auch das Gitarrespielen. Vor vier Jahren wurde aus der Gitarre eine Geige. Nun spiele ich regelmäßig auf Schul- und Benefizkonzerten und habe Anfang dieses Jahres meinen ersten Geigenabschluss gemacht.
Seit unserem Jugend-forscht-Projekt beschäftige ich mich viel und gerne mit Quadrokoptern und weiteren Drohnen. Mir gefällt dabei besonders, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Ebenso wie Benjamin Pichagon gehe ich, Marten, zum Rudertraining, das allerdings schon seit vielen Jahren. Gemeinsam mit meiner Trainingsgruppe fahren wir in der Saison auf deutschlandweite Regatten. 2015 war ich sogar Bundessieger im Doppelzweier. Auch ich habe eine musikalische Seite und spiele Trompete, inzwischen sogar in einer BigBand. Ansonsten bin ich sehr technikbegeistert. Nicht nur der Bau von Robotern begeistert mich, sondern vor allem entwickle ich in der Lego-Technik-Welt Gangschaltungen, Chassis, Getriebe und Motoren. Einen Gang runter kenne ich nicht!

Herr Carsten Stoeter ist Fachbereichsleiter für Mathematik und Physik und unterrichtet Astronomie, Mathematik und Physik. Nach dem Studium in Magdeburg ist er seit 1984 Lehrer in Berlin. Als Verantwortlicher für die Bestenförderung und als AG-Leiter am Archenhold-Gymnasium liegen ihm Jugend forscht und andere mathematisch-naturwissenschaftliche Wettbewerbe besonders am Herzen.

Wir freuen uns besonders darauf fremde Menschen und Kulturen kennenzulernen und auf viele neue Erfahrungen, die wir im Sommer auf unserer Japanreise sammeln dürfen!